Die Entstehung des Recurve-Bogens

Der sogenannte Recurve-Bogen stammt aus Asien, seine Geschichte reicht weit zurück (1200 v.Chr.). Der Recurve-Bogen gilt als Weiterentwicklung der ursprünglichen Bögen.

Vergleich Recurve Bogen und Langbogen

Wenn man den Recurve-Bogen mit einem Langbogen vergleicht, dann lassen sich einige Unterschiede feststellen. Im Gegensatz zum Langbogen sind die Enden der Wurfarme eines Recurve-Bogens soweit nach vorne gebogen, so dass die Sehne direkt daran anliegen kann.

Durch diese Modifizierung lässt sich der Recurve-Bogen weiter spannen als der europäische Langbogen. Dadurch kann der Bogen einen höheren Wirkungsgrad erzielen.

Beim Schiessen mit einem Langbogen wirken nicht so hohe Kräfte, wie bei dem Recurve-Bogen. Dies erfordert höhere Anforderungen an das Material eines Recurve-Bogens.

Vorteil der anliegenden Sehnen beim Recurve Bogen

Die anliegenden Sehnen haben einen positiven Effekt. Durch diese Bauart wird der Rückstoß der Sehne gedämpft und auf die Hand wirken nicht so starke Kräfte (der sogenannte "Handschock" wird gemindert).

Im Jahr 1987 schaffte es der Amerikaner Don Brown, 1222m mit einem modernen Recurve Bogen zu schiessen. Ein moderner Recurve Sportbogen ist häufig mit einem Visier und Stabilisatoren ausgestattet. Recurve Bögen ohne dieses Zusatzzubehör bezeichnet man auch als Blankbogen.

Bestandteile eines Recurve Bogens

Ein moderner Recurve Bogen ist in der Mitte teilbar, außerdem teilweise aus unterschiedlichen Holzschichten laminiert und mit Kunststoffen verstärkt, wie z.B. Carbon oder Glasfaser.

Ein Recurve Bogen besteht aus Mittelteil, geschwungenen Wurfarmen sowie aus einer Sehne. Recurve Bögen sind erweiterbar mit Bogenzubehör, wie z.B. Visieren, Pfeilauflagen (zum Halten und Führen des Pfeils) oder Stabilisatoren.

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